Michael Eibl mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Staatsministerin Emilia Müller übergibt das Bundesverdienstkreuz am Bande an Michael Eibl. (Bild: © Gert Krautbauer, StMAS Pressestelle)

Eine große Ehre für Michael Eibl: Er erhält das Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Bayerns Sozialministerin Emilia Müller für seinen herausragenden Einsatz für die Bildungsrechte von Menschen mit Behinderung. Unermüdlich engagiert er sich in der politischen, fachlichen und kirchlichen Gremienarbeit ehrenamtlich auf Landes- wie auf Bundesebene für benachteiligte und Menschen mit Behinderung. Als Direktor der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. arbeitet er an zukunftsweisenden Projekten und Entwicklungen. Vieles hat er schon auf den Weg gebracht und erfolgreich umgesetzt. Das kulturelle Leben, besonders in seiner Heimatgemeinde Beratzhausen, verfolgt er als Vorsitzender des Kuratoriums Europäische Kulturarbeit mit Leidenschaft. Eine inklusive und chancengerechte Gesellschaft, das ist die Zukunft, für die er seine Lebensenergie einsetzt.

Staatsministerin Emilia Müller übergibt das Bundesverdienstkreuz am Bande an Michael Eibl. (Bild: © Gert Krautbauer, StMAS Pressestelle)

Staatsministerin Emilia Müller übergibt das Bundesverdienstkreuz am Bande an Michael Eibl. (Bild: © Gert Krautbauer, StMAS Pressestelle)

Die beiden treffen sich oft, etwa bei Presseterminen in Einrichtungen der KJF: Sozialministerin Emilia Müller und Michael Eibl. Doch dieser Moment, in dem die Ministerin Michael Eibl das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht, ist ein ganz besonderer. „Ich nehme diese Ehrung im Namen aller Mitstreiter in der KJF und in meinen bayerischen Ämtern der Caritas sowie vieler engagierter Bürger in Beratzhausen an. Es ist eine Freude, mit diesen wunderbaren Menschen etwas zu bewegen. Die Ehrung ist Ansporn, uns weiter für echte und ehrliche Chancengleichheit aller Menschen einzusetzen”, sagt Michael Eibl. In ihrer Laudatio würdigte die Ministerin vor allem Eibls Verdienste für die Belange von Menschen mit Behinderung, Kinder, Jugendliche und deren Familien in schwierigen Lebenssituationen.

„Sie sind seit 2006 Direktor der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg und engagieren sich nicht zuletzt in dieser Funktion für das Wohl von Kindern und Jugendlichen”, erklärte Müller in ihrer Laudatio. Die Ehrenämter Eibls als Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Förderschulen (LAG Förderschulen) und der katholischen Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe in Bayern (LvkE) sowie von 2011 bis 2015 in der Landesarbeitsgemeinschaft der Katholischen Jugendsozialarbeit in Bayern (LAG KJSA) führte Emilia Müller exemplarisch für Eibls beispielhaftes Engagement auf. „Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Kinder, die es wegen Schulproblemen, familiärer Krisen oder erlebter körperlicher und psychischer Gewalt schwerer haben”, so Müller. Weiter stellte die Ministerin Eibls Einsatz für ein inklusives Schulsystem heraus, in dem „Förderschulen ein wichtiger Bestandteil sind und bleiben”. Unermüdlich arbeite Eibl daran, die Förderschulen zu öffnen und weiterzuentwickeln.

Eine inklusive Gesellschaft, dafür setzt sich Michael Eibl mit Nachdruck ein: „Sie waren maßgeblich daran beteiligt, dass aus bedeutenden Inklusionsprojekten wie dem Kunst.Preis, der Initiative Regensburg inklusiv, und dem Kunstatelier im Andreasstadel feste Institutionen geworden sind”, erklärte Emilia Müller. Eibls Themen sind Chancengleichheit und Bildungsrechte. Das betrifft Menschen mit Behinderung ebenso wie etwa unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – das machte die Ministerin weiter deutlich. Sie gratulierte Eibl herzlich für die durch den Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung, das Bundesverdienstkreuz am Bande. Für Eibl selbst ist es wichtig, dass die damit verbundenen Anliegen in die breite Öffentlichkeit transportiert werden und für die Arbeit innerhalb des kirchlich-caritativen Trägers KJF fruchtbar werden können: „Ich bin froh und dankbar über die vielen Weggefährten und unsere Dienstgemeinschaft in der KJF.”

Gruppenbild aller Ausgezeichneten (v.l-r. Dr. Susanne Pechel, Wilburg Schneider, Anneliese Weinberger, Uta Horstmann, Nikolas Werth, Michael Eibl, Brigitte Lange, Waltraud Schmidt-Sibeth) mit Staatsministerin Emilia Müller. (Bild: © Gert Krautbauer, StMAS Pressestelle)

Gruppenbild aller Ausgezeichneten (v.l-r. Dr. Susanne Pechel, Wilburg Schneider, Anneliese Weinberger, Uta Horstmann, Nikolas Werth, Michael Eibl, Brigitte Lange, Waltraud Schmidt-Sibeth) mit Staatsministerin Emilia Müller. (Bild: © Gert Krautbauer, StMAS Pressestelle)

Hintergrundinformationen zu Michael Eibl (geb. 30. Juni 1961 in Beratzhausen):

  • Bundeswehr; Chef einer Kompanie, Ausbildungsleiter für den Offiziersnachwuchs
  • Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.: 1992 – 2003 Fortbildungsreferent , ab 1994 zusätzlich Pressereferent, ab 1999 zusätzlich Qualitätsmanagementbeauftragter, 2003 – 2006 Abteilungsleiter Berufliche Rehabilitation, Persönlicher Referent des Direktors und Sprecher der KJF, seit 2006 geschäftsführender Direktor der KJF

Ehrenamtliche Tätigkeiten:

  • bis 1992 Bewährungshelfer; 1994 bis 1996 Jugendschöffe; 2002 bis 2008 Verwaltungsrichter
  • 2003 bis 2006: Vorsitzender der LAG Integrationsfachdienste
  • seit 2007: Vorsitzender der LAG Förderschulen der Caritas in Bayern
  • 2011 bis 2015 Vorsitzender der LAG Katholische Jugendsozialarbeit in Bayern
  • 2010 bis 2014: 2. Vorsitzender des Landesverbands kath. Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen in Bayern e.V. (LVkE)
  • seit 2014: 1. Vorsitzender des Landesverbands kath. Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen in Bayern e.V. (LVkE)
  • seit 1997: Marktgemeinderat, Markt Beratzhausen
  • seit 17 Jahren Vorsitzender der UB
  • 2003 bis 2008: 2. Bürgermeister Markt Beratzhausen
  • seit 2008: Kulturreferent Markt Beratzhausen
  • seit 1992: 2. Vorsitzender Kuratorium Europäische Kulturarbeit
  • seit 2013: 1. Vorsitzender Kuratorium Europäische Kulturarbeit

Text: Christine Allgeyer
Bild: Pressestelle, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration